Für Werke mit MES oder Datenplattform. MDE - Maschinendaten­erfassung: Maschine angebunden in 4 Wochen.

onconnecting bindet die erste Maschine an, von der Steuerung bis an Ihr Zielsystem: Werte lesen, Vorgaben an die Maschine schreiben. Das dabei festgelegte Datenmodell gilt danach für jede weitere Maschine gleichen Typs.

Preis
Fest
Umsetzungsdauer
4 Wochen
Einstieg
Discovery

Das Zielsystem ist eingerichtet. Die Maschinen liefern keine Daten.

Zwischen Steuerung und Zielsystem fehlt die Datenstrecke: Protokoll, Datenmodell, Datenübergabe. Woran Sie das erkennen:

Werker-Terminal mit der Maske Rückmeldung: Gutmenge 1247, Störgrund Sonstiges; daneben eine Wanduhr auf 22:04 und der Stapel Schichtzettel
  • Werker tragen nach

    Stückzahlen, Laufzeiten und Störgründe werden von Hand nachgetragen, verspätet und fehleranfällig.

  • Ausgewertet wird in Excel

    Das Zielsystem ist lizenziert und eingerichtet, aber leer. Ausgewertet wird am Ende doch in Excel.

  • Niemand verantwortet die Anbindung

    Zwischen IT und Automatisierung wird die Anbindung hin- und hergeschoben. Niemand führt sie bis ans Zielsystem.

Keiner der üblichen Wege endet an der Zielschnittstelle.

Meist gilt die Anbindung als erledigt, weil jemand sie mitliefern oder mitmachen soll. Oder sie wird vertagt, bis ein Gesamtkonzept steht.

  1. „Der Maschinenhersteller liefert die Schnittstelle.“

    Die neue Anlage hat OPC UA, damit ist die Sache erledigt.

    Der Hersteller kennt seine Steuerung, aber nicht das Zielsystem. Jeder liefert anders: Adressen, Einheiten und Benennungen unterscheiden sich von Anlage zu Anlage. Ein gemeinsames Modell entsteht so nicht.

  2. „Das Zielsystem bringt Konnektoren mit.“

    Das Zielsystem hat Standard-Konnektoren; die Anbindung ist Konfiguration.

    Der Konnektor spricht das Protokoll, kennt aber kein Datenmodell. Er holt den Wert hinter einer Rohadresse, nicht dessen Bedeutung: Einheit, Zeitstempel an der Quelle und Qualitätskennzeichen fehlen, und was bei einem Ausfall von Netz oder Zielschnittstelle mit den Werten passiert, regelt er nicht.

  3. „IT und Instandhaltung machen das nebenbei.“

    Die eigene IT und die Instandhaltung erledigen die Anbindung neben dem Tagesgeschäft.

    Beide haben je eine Hälfte der Anbindung und ein Tagesgeschäft. Die eine Seite kennt die Steuerung, die andere das Zielsystem; die Datenstrecke dazwischen verantwortet niemand.

  4. „Erst die Strategie.“

    Bevor Daten fließen, braucht es ein Gesamtkonzept für den Maschinenpark und die endgültige Plattformauswahl.

    Ein Gesamtkonzept beantwortet die Fragen nicht, die erst an der Maschine auftreten; es verschiebt sie. Welches Protokoll funktioniert, wo der Edge-Dienst (die Software zwischen Steuerung und Zielsystem) stehen muss und was bei einer Netzstörung mit den Werten geschieht, zeigt sich an der Anlage, nicht in der Präsentation.

Solange niemand IT- und OT-Seite zugleich verantwortet, entsteht kein gemeinsames Datenmodell.

Zwei Dinge fehlen, und sie bedingen einander. Ihr Fehlen macht jede weitere Maschine wieder teuer.

Vom Rohwert zum Zielformat: Rohadressen wie DB1.DBW20 oder ns=2;i=1704 werden über ein einheitliches Datenmodell mit Name, Einheit, Zeitstempel und Qualität in das Zielformat übersetzt. Die Rohadressen sind je Maschine neu; Datenmodell und Zielformat werden einmal festgelegt und gelten für jede weitere Maschine gleichen Typs.
› Was an der ersten Maschine fehlt

Niemand verantwortet beide Seiten

Solange die Verantwortung für die Datenstrecke zwischen IT und OT aufgeteilt bleibt, bleibt es beim Ping-Pong. An der ersten Maschine stellen sich die Grundsatzfragen, die für jede weitere gelten:

  • Protokoll an der Steuerung: OPC UA, MQTT, S7/RFC1006 oder Modbus TCP/RTU
  • Bereitstellungsprotokoll an der Zielschnittstelle: OPC UA, MQTT oder REST
  • Netzwerkpfad vom Shopfloor zum Zielsystem und Firewall-Freigaben
  • Standort und Betrieb des Edge-Dienstes
  • Verhalten bei Ausfall der Zielschnittstelle: puffern und nachliefern oder verlieren

Das Datenmodell entsteht nie

Ohne einheitlichen Namen, Einheit, Zeitstempel an der Quelle und Qualitätskennzeichen kennt man jeden Wert nur über seine Rohadresse.

  • Jede Maschine ist ein Einzelfall
  • Werte sind nicht vergleichbar
  • Zuordnungen zum Datenmodell sind nicht wiederverwendbar
  • Der Maschinenpark ist nicht auswertbar

Folge Werden diese Fragen nicht gleich an der ersten Maschine sauber beantwortet, fängt jede weitere Maschine wieder bei null an. Die Handeingabe bleibt, das Zielsystem bleibt unter Wert, und aus einer Netzstörung wird eine Datenlücke, die niemand mehr schließt.

Die erste Maschine, angebunden zum Festpreis.

onconnecting bindet die erste Maschine an, beide Seiten in einer Hand, von der Steuerung bis an die vereinbarte Zielschnittstelle: Werte lesen, Vorgaben an die Maschine schreiben. Fünf Schritte, zwei Stufen; nach Schritt 1 entscheiden Sie über Stufe 2.

› Die fünf Schritte Stufe 1: 5 Arbeitstage · Stufe 2: 4 Wochen
SchrittTeillösungMaßnahmenStufe
1Konnektivität prüfenKonnektivitäts-Steckbrief, Tag-Liste (Liste der Datenpunkte) mit Ampelbewertung je Datenpunkt, Festlegung des Bereitstellungsprotokolls, Aussage zur Festpreisfähigkeit; Ergebnis in 5 ArbeitstagenStufe 1
2Architektur und DatenmodellDatenfluss, Komponenten, Ports und Verantwortlichkeiten; einheitliches Datenmodell mit Namenskonvention, Einheit, Quell-Zeitstempel und Qualitätskennzeichen, einmal festgelegt und versioniertStufe 2
3Edge-Dienst und ZuordnungEdge-Dienst als Container auf Ihrem Host, Steuerung angebunden über OPC UA, MQTT, S7/RFC1006 oder Modbus TCP/RTU; Zuordnung der 10 Datenpunkte zum DatenmodellStufe 2
4Übergabe an die ZielschnittstelleBereitstellung über das vereinbarte Protokoll, lokale Pufferung mit Nachlieferung nach einem Ausfall von Netz oder ZielschnittstelleStufe 2
5Dauerlauf, Abnahme, BlaupauseAbnahmeprotokoll mit Nachweis je Datenpunkt, 72-Stunden-Dauerlauf, Live-Demo, Übergabe an Ihr Team; Muster für jede weitere Maschine gleichen TypsStufe 2

Ergebnis Nach der Abnahme stellt die Maschine 10 Datenpunkte über das vereinbarte Protokoll bereit, geprüft an der realen Anlage und dokumentiert übergeben. Ist sie nicht anbindbar, endet das Vorhaben nach Schritt 1; berechnet wird nur Schritt 1, das Konnektivitäts-Discovery.

Tag-Liste: sechs Datenpunkte mit Knoten, Richtung und Ampel, alle grün. Aussage: festpreisfähig
Tag-Liste aus Stufe 1
Abnahmeprotokoll: sechs Datenpunkte mit Richtung, Sollwert, Istwert und Haken, unten zwei Unterschriften
Abnahmeprotokoll aus Stufe 2

Leistungsumfang im Überblick

  • 8 Datenpunkte lesend, 2 schreibend, im einheitlichen Datenmodell
  • Anbindung der Steuerung über OPC UA, MQTT, S7/RFC1006 oder Modbus TCP/RTU
  • Lokale Pufferung mit Nachlieferung nach einem Ausfall von Netz oder Zielschnittstelle
  • Abnahmeprotokoll mit Nachweis je Datenpunkt, 72-Stunden-Dauerlauf und Live-Demo als Abnahme
  • Übergabedokumentation, Datenmodell und Einweisung Ihres Teams
  • Datenmodell und Namenskonvention übertragbar auf jede weitere Maschine gleichen Typs
Preis
FestDiscovery und Maschinenanbindung
Umsetzungsdauer
4 Wochenab Freigabe der Tag-Liste
Nicht anbindbar?
Sie zahlen nur das DiscoveryLässt sich die Maschine nicht anbinden, endet das Vorhaben nach 5 Arbeitstagen. Berechnet wird nur das Discovery, nicht die Maschinenanbindung.

Zwei Stufen bis zur Abnahme.

Stufe 1 klärt die Machbarkeit, bevor Budget in die Umsetzung fließt. Erst danach entscheiden Sie über Stufe 2.

› Stufe 1 · Schritt 1 Ergebnis in 5 Arbeitstagen

Konnektivitäts-Discovery

Festpreis

Klärt verbindlich, ob und wie die Maschine anbindbar ist, bevor Budget in die Umsetzung fließt.

Sie bekommen

  • Konnektivitäts-Steckbrief: Maschine, Steuerung, Schnittstelle, Netzwerkpfad
  • Tag-Liste im einheitlichen Datenmodell, mit Ampelbewertung je Datenpunkt
  • Festlegung des Bereitstellungsprotokolls: genau eines aus OPC UA, MQTT oder REST
  • Empfehlung der passenden Edge-Hardware und verbindliche Aussage zur Festpreisfähigkeit

Ihr Haus stellt

  • Je ein Ansprechpartner aus IT und aus Automatisierung/Instandhaltung
  • Erreichbare Schnittstelle an der Maschine (Steuerung, OPC-UA-Server oder MQTT-Broker) mit Zugangsdaten
  • Vorab ausgefüllte Vorlage von onconnecting: Bestandsaufnahme, Zielsetzung, betroffene Maschinen

Ergebnis Konnektivitäts-Steckbrief und Tag-Liste mit Ampelbewertung je Datenpunkt, dazu die verbindliche Aussage, ob Stufe 2 zum Festpreis machbar ist.

Entscheidungspunkt

Ist die Maschine nicht anbindbar, endet das Vorhaben hier; berechnet wird nur das Discovery. Sonst entscheiden Sie über Stufe 2 auf geprüftem Fundament.

› Stufe 2 · Schritte 2 bis 5 4 Wochen ab Freigabe der Tag-Liste

Maschinenanbindung

Festpreis

Von der Architektur bis zur Live-Demo an der realen Maschine: 1 Maschine, 8 Datenpunkte lesend, 2 schreibend.

  1. Woche 1 Kick-off, Lösungsarchitektur freigeben
  2. Woche 1–2 Ihr Haus: Host oder Edge-Gerät, Netzwerkpfad und Firewall-Freigaben bereitstellen
  3. Woche 3 Edge-Dienst, Datenmodell, Zuordnung, Pufferung
  4. Woche 4 Inbetriebnahme, 72-Stunden-Dauerlauf, Abnahme, Übergabe an Ihr Team

Sie bekommen

  • Die Maschine stellt ihre Werte produktiv bereit
  • Edge-Dienst als Container auf Ihrem Host, Steuerung angebunden über OPC UA, MQTT, S7/RFC1006 oder Modbus TCP/RTU
  • Einheitliches Datenmodell und Zuordnung für alle 10 Datenpunkte
  • Lokale Pufferung mit Nachlieferung nach einem Ausfall von Netz oder Zielschnittstelle
  • Bereitstellung über das vereinbarte Protokoll: OPC UA, MQTT oder REST
  • Namenskonvention und Übergabedokumentation, Einweisung Ihres Teams

Ihr Haus stellt

  • Ansprechpartner aus IT und aus Automatisierung/Instandhaltung
  • Host oder Edge-Gerät im Werksnetz, Firewall-Freigaben und Zugangsdaten zur Zielschnittstelle
  • Zugang zur Maschine am Inbetriebnahme-Tag und 72 Stunden zusammenhängenden Produktionsbetrieb

Abnahme Jeder Datenpunkt wird einzeln nachgewiesen. Lesend: ein an der Maschine erzeugter Wert kommt an der Zielschnittstelle an. Schreibend: ein im Zielsystem gesetzter Wert kommt an der Maschine an. Protokolliert mit Datum, Sollwert, Istwert und Prüfer. Anschließend läuft die Datenstrecke 72 Stunden unter Produktionsbedingungen; fehlende oder doppelte Datensätze werden ausgewiesen, abgenommen wird erst bei lückenlosem Lauf. Der Datenfluss wird in Ihrem Beisein ausgelöst und bis zur Zielschnittstelle verfolgt. Sie und onconnecting unterzeichnen das Abnahmeprotokoll, offene Punkte bekommen eine Frist.

Festpreis. Kein offenes Beratungsprojekt.

Anbindungsvorhaben ohne Festpreis und ohne schriftliche Abnahmekriterien sind schwer zu budgetieren. Und schwer zu beenden. Zwei Positionen, jede zum Festpreis. Was darüber hinausgeht, ist optional.

› Festpreis 1 Maschine, 10 Datenpunkte

Maschinendaten-Integration, beide Stufen

Beauftragt wird zuerst nur Stufe 1. Über Stufe 2 entscheiden Sie, wenn das Discovery-Ergebnis vorliegt.

Position
Stufe 1 · Konnektivitäts-Discovery, einzeln beauftragbar
Stufe 2 · Maschinenanbindung, abgenommen und dokumentiert übergeben
Festpreis gesamt: schriftlich nach dem Erstgespräch

Nicht anbindbar? Sie zahlen nur das Discovery. Lässt sich die Maschine nicht anbinden, endet das Vorhaben nach Stufe 1.

› Optional jede Position einzeln beauftragbar

Was zusätzlich möglich ist

Keine dieser Positionen ist Voraussetzung für die produktive Anbindung der ersten Maschine. Jede hat einen eigenen Festpreis, beziffert im Angebot, und wird erst beauftragt, wenn der Bedarf feststeht. Werden nach dem Discovery Maschinenanbindung, Zielsystem-Anbindung und Historisierung zusammen beauftragt, wird der Discovery-Preis darauf angerechnet.

Erweiterung
Zielsystem-Anbindung (aktives Senden an ein benanntes Zielsystem: IoT-Broker oder Datenbank)
Datenspeicherung und Historisierung (Ringspeicher auf der Edge-Hardware, hält die letzten 12 Monate vor)
Datenpunkt-Block (10 weitere Datenpunkte, lesend oder schreibend)
Zweites Bereitstellungsprotokoll (dieselben Werte zusätzlich über ein zweites Protokoll, etwa für ein weiteres System)
Zusätzlicher Vor-Ort-Tag (Inbetriebnahme, Störungsklärung, Schulung)
Wartungsvertrag, 12 Monate Mindestlaufzeit (monatlich abgerechnet, bemessen je Standort und je Maschine)
Beschaffung der Edge-Hardware (Hardwarekosten zusätzlich)

Nicht enthalten SPS-Programmierung, Retrofit einer Maschine ohne digitale Schnittstelle, Netzwerk- und Verkabelungsarbeiten, Lizenzen des Zielsystems sowie die Edge-Hardware selbst (Empfehlung und Spezifikation sind enthalten, die Beschaffung übernimmt Ihr Haus, auf Wunsch onconnecting als Option, siehe oben). Ebenfalls nicht enthalten sind Customizing im Zielsystem und die Betreuung nach der Abnahme (Option Wartungsvertrag). Dashboards, Reports und OEE-Auswertungen sind ein eigenes Vorhaben (siehe Maschinendaten-Visualisierung). Alle Preise zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer; Reisekosten für Vor-Ort-Tage werden vor Auftragserteilung nach Standort beziffert.

Die Anbindung öffnet Ihren Shopfloor nicht.

Was Ihre IT wissen will, bevor sie die Anbindung freigibt.

Topologie in drei Zonen: Maschine im Shopfloor (OPC UA, MQTT, S7 oder Modbus), Edge-Dienst mit Datenmodell und lokaler Pufferung im Werksnetz unter Ihrer Kontrolle, Zielschnittstelle im Zielsystem; 8 Datenpunkte lesend, 2 schreibend, kein eingehender Port in Richtung Shopfloor Topologie in drei Zonen: Maschine im Shopfloor (OPC UA, MQTT, S7 oder Modbus), Edge-Dienst mit Datenmodell und lokaler Pufferung im Werksnetz unter Ihrer Kontrolle, Zielschnittstelle im Zielsystem; 8 Datenpunkte lesend, 2 schreibend, kein eingehender Port in Richtung Shopfloor

Edge-Dienst im Werksnetz

Der Edge-Dienst läuft als Container auf einem Host unter Ihrer Kontrolle. Sendet er aktiv an Ihr System (Option Zielsystem-Anbindung), wird die Verbindung ausgehend aufgebaut; stellt er die Werte selbst bereit (OPC UA, MQTT oder REST), lauscht er auf genau einem Port, freigegeben nur für das benannte Zielsystem.

Ein Datenmodell statt Einzelfälle

Einheitlicher Name, Einheit, Zeitstempel an der Quelle und Qualitätskennzeichen werden einmal festgelegt, versioniert und für jede weitere Maschine gleichen Typs wiederverwendet; neu ist je Maschine nur die Rohadresse.

Gepuffert übergeben

Fällt die Zielschnittstelle aus, puffert der Edge-Dienst lokal und liefert nach. Bei einer Netzstörung geht kein Wert verloren, nachgewiesen im 72-Stunden-Dauerlauf vor der Abnahme.

Blaupause für den Maschinenpark

Architektur, Datenmodell und Namenskonvention sind auf Wiederverwendung angelegt: Weitere Maschinen gleichen Typs übernehmen sie, statt sie neu zu entwerfen.

Heute melden die Anlagen über eine gemeinsame Datenstrecke.

So lief es bei einem Kunden aus der Antriebstechnik: Produktionsmaschinen, Montagelinien, Logistiksysteme und Prüfstände sprachen je ein eigenes Protokoll. Heute melden die Anlagen über eine gemeinsame Datenstrecke ins MES, und eine weitere Anlage wird an dieselbe Pipeline angeschlossen, statt eine eigene zu brauchen.

› Antriebstechnik

IIoT-Pipelines und MES-Anbindung

Produktionsmaschinen, Montagelinien, Prüfstände

Ausgangslage

Maschinen, Montagelinien, Logistiksysteme und Prüfstände sollten Daten an ein MES liefern. Jede Anlagengattung sprach ein eigenes Protokoll, eine durchgehende Datenstrecke gab es nicht.

Leistung

Skalierbare Datenpipelines aufgebaut und die Produktionsanlagen technisch an das MES angebunden, inklusive Traceability-Parametern und Maschinenenergiedaten für die CO2-Berechnung. Stack: OPC UA, S7, Modbus, REST, InfluxDB, Docker.

Ergebnis Die Anlagen melden über eine gemeinsame Datenstrecke ins MES. Eine weitere Anlage wird an dieselbe Pipeline angeschlossen, statt eine eigene zu brauchen.

› Spezialglas

Maschinendatenerfassung mit Puffer

Echtzeit auf Kafka, kein Wert geht verloren

Ausgangslage

Sensordaten und Steuerungsdaten der Maschinen sollten in Echtzeit auf einem Kafka-Broker bereitstehen. Fiel der Broker aus, waren die Daten der Ausfallzeit nicht mehr rekonstruierbar.

Leistung

Erfassungsdienst gebaut und ein internes Puffersystem gegen Datenverlust bei Ausfall des Brokers ergänzt, abgesichert durch Integrationstests auf Datenintegrität und Interoperabilität. Stack: Kotlin, OPC UA, Kafka, Docker, Kubernetes.

Ergebnis Bei einer Störung des Brokers geht kein Wert mehr verloren. Nach dem Ausfall wird nachgeliefert, statt eine Datenlücke zu hinterlassen.

› Sondermaschinenbau

Datenkommunikation über drei Formate

Weltweit verteilte Anlagen über Fernwartungsrouter

Ausgangslage

Die Anlagen standen weltweit verteilt und lieferten Rohdaten in unterschiedlichen Formaten. Das Cloud-Portal erwartete eine einheitliche Topic-Struktur.

Leistung

Rohdaten über MQTT gelesen, ins Zielformat transformiert und in die Ziel-Topic-Struktur gesendet; mehrere OPC-UA-Server an ein Cloud-Portal aggregiert, SPS-Daten aus entfernt stehenden Anlagen über Fernwartungsrouter geholt. Stack: S7-1500, Edge-Gateway, OPC UA, MQTT, Java, Docker.

Ergebnis Drei Formate landen in einem Modell. Die Anlagen sind über Standorte hinweg vergleichbar, nicht nur einzeln auswertbar.

Otto Fitz

› Ihr Ansprechpartner

Otto Fitz · onconnecting · Köln

Seit 2018 in industriellen Konnektivitätsprojekten: erst im Maschinenbau an Maschinen, Steuerungen und Datenflüssen, seit 2021 freiberuflich in IIoT- und MES-Projekten. Sie arbeiten direkt mit dem Umsetzer: Beratung, Implementierung und Übergabe in einer Hand, ohne Vermittler dazwischen.

9 Referenzprojekte
8 Jahre IT/OT
Europa · USA · China · Mexiko Rollout-Standorte

Ihre Maschinen melden noch nicht an Ihr System?

In 30 Minuten klären wir, welche Leistung zu Ihrer Maschine passt.

Erstgespräch anfragen

Häufige Fragen vor Beauftragung.

Ihr Haus. Konfiguration, Datenmodell und Dokumentation gehen mit unbefristetem Nutzungsrecht über und sind ohne onconnecting weiterführbar; Ihr Team wird eingewiesen. Für laufende Betreuung steht der optionale Wartungsvertrag mit monatlicher Prüfung auf Datenlücken und Vollständigkeit zur Verfügung (siehe Preis).

Das Discovery legt das Bereitstellungsprotokoll verbindlich fest: genau eines aus OPC UA, MQTT oder REST; nur dieses eine ist im Festpreis der Maschinenanbindung enthalten. Solange das Protokoll benannt ist, spielt das Produkt dahinter für die Umsetzung keine Rolle. Soll der Edge-Dienst die Werte aktiv an einen IoT-Broker oder eine Datenbank senden, kommt die Zielsystem-Anbindung als Option dazu; ein zweites System später wird als „Zweites Bereitstellungsprotokoll" angebunden (siehe Preis). Für SAP Digital Manufacturing als Zielsystem gibt es eine eigene Leistung: das Maschinen-Onboarding für SAP DM.

Nein. Die Grundsatzfragen stellen sich an der ersten Maschine: Protokoll, Datenmodell, Netzwerkpfad, Standort des Edge-Dienstes, Verhalten bei Ausfall von Netz oder Zielschnittstelle. Die Anbindung der ersten Maschine beantwortet sie verbindlich und liefert Architektur, Datenmodell und Dokumentation als Blaupause. Weitere Maschinen gleichen Typs übernehmen diese Blaupause.

Der Edge-Dienst läuft als Container auf einem Host in Ihrem Werksnetz. Sendet er aktiv an Ihr System (Option Zielsystem-Anbindung), wird die Verbindung ausgehend aufgebaut; stellt er die Werte selbst bereit (OPC UA, MQTT oder REST), lauscht er auf genau einem Port, freigegeben nur für das benannte Zielsystem. In Richtung Shopfloor wird in keinem Fall ein eingehender Port geöffnet.

Dann endet die Leistung mit dem Konnektivitäts-Steckbrief und einer Empfehlung zur nötigen Vorarbeit. Stufe 2 wird dann nicht beauftragt, es entstehen keine weiteren Kosten; berechnet wird ausschließlich das Discovery. Ergibt die Tag-Liste für einen Datenpunkt eine Gelb-Bewertung, wird die nötige Option vor Stufe 2 schriftlich abgestimmt; Sie können in diesem Fall ohne Angabe von Gründen auf Stufe 2 verzichten.

OPC UA, MQTT, Siemens S7 über RFC1006 und Modbus TCP/RTU sind im Festpreis enthalten; auch ältere Steuerungen ohne OPC-UA-Server sind damit abgedeckt. Ohne jede digitale Schnittstelle endet die Leistung mit dem Steckbrief und einer Empfehlung zur nötigen Vorarbeit; berechnet wird dann ausschließlich das Discovery.

Dann erfolgt keine Abnahme. Die Ursache wird behoben und der Lauf wiederholt, ohne zusätzliche Kosten, da der Nachweis Teil des Festpreises ist. Das Zeitfenster wird im Kick-off auf Ihre Schichtlage gelegt; stehen 72 zusammenhängende Produktionsstunden nicht zur Verfügung, wird das Kriterium vorab schriftlich angepasst.

Nein. Der Edge-Dienst läuft auf einem Host in Ihrem Werksnetz, und die Zielschnittstelle benennen Sie; sie kann ebenso im Werk liegen. Eine Cloud ist möglich, aber keine Voraussetzung.

In der Maschinenanbindung werden die Werte erfasst, auf das Datenmodell abgebildet und über das vereinbarte Protokoll bereitgestellt; gespeichert werden sie dabei nur im lokalen Puffer, der Ausfälle von Netz oder Zielschnittstelle überbrückt und kein Archiv ist. Dauerhafte Speicherung ist die Option „Datenspeicherung und Historisierung" zum Festpreis: Ringspeicher auf der Edge-Hardware, der durchgehend die letzten 12 Monate vorhält, mit dokumentiertem Lesezugriff auf die Historie (siehe Preis).

Die erste Maschine legt Architektur, Datenmodell und Namenskonvention fest; das ist der aufwendige Teil. Weitere Maschinen gleichen Typs übernehmen sie, statt sie neu zu entwerfen. Weitere Datenpunkte kommen als Festpreis-Block dazu: 10 weitere je Block (siehe Preis).

Dieses Paket liefert die Werte bis an die vereinbarte Zielschnittstelle; Dashboards, Reports und OEE-Auswertungen sind darin nicht enthalten. Wer die Werte im Browser sehen will, beauftragt darauf aufbauend die Maschinendaten-Visualisierung: zwei Dashboards für Schichtleitung und Instandhaltung, Grenzwerte und Alarme, ebenfalls zum Festpreis. Voraussetzung dafür ist eine historisierte Datenhaltung: entweder eine Datenbanktabelle als Ziel (Option Zielsystem-Anbindung) oder die Option „Datenspeicherung und Historisierung" (siehe Preis).

Projekt besprechen.

Der Weg zum Erstgespräch führt über eine kurze Anfrage: Ausgangslage, Anlass und Zeitrahmen in vier Formularschritten. Jede Anfrage wird einzeln geprüft; die Rückmeldung erreicht Sie in der Regel innerhalb eines Werktags.

Erstgespräch anfragen
  1. Anfrage Formular in vier Schritten, rund drei Minuten
  2. Sichtung Passt der Fall zu einer der vier Leistungen?
  3. Rückmeldung Terminvorschlag oder eine begründete Absage
Erstgespräch anfragen