Für Werke mit SAP DM, MES oder Datenbank. Zwischen Maschine und IT ist niemand zuständig. Ich schon.

SAP-Partner, Maschinenhersteller, IT und Instandhaltung kennen je eine Seite. Deshalb tragen Werker Stückzahlen von Hand nach, obwohl das System längst läuft. Ich übernehme die Datenstrecke von der Steuerung bis ins System: erst geprüft, dann in 4 Wochen zum Festpreis umgesetzt.

Erstgespräch anfragen

30 Minuten. Danach wissen Sie, welche Leistung zu Ihrer Maschine passt.

5 Arbeitstage
bis zur schriftlichen Aussage, ob das Vorhaben machbar ist
4 Wochen
ab Freigabe bis zur Abnahme an Ihrer Maschine
Festpreis
schriftlich, bevor Sie beauftragen
Zeichnung einer Fertigungszelle: Die Maschine zeigt 1 247 gefertigte Teile, am Stehpult daneben ein Schichtzettel mit Strichliste, im Büro ein Bildschirm mit SAP DM und leeren Feldern
  1. Die Steuerung zählt jedes Teil mit.
  2. Der Werker zählt noch einmal, auf Papier.
  3. Die Datenleitung der Maschine endet an der Grenze zur IT.
  4. SAP DM erfährt die Zahl am Schichtende, abgetippt.
  • MEDICE
  • ElringKlinger
  • Vibracoustic
  • Voith
  • SCHOTT
  • Würth
  • Winkler und Dünnebier
  • Toptica
  • Susteco
9 Referenzprojekte
8 Jahre IT/OT
Europa · USA · China · Mexiko Rollout-Standorte

Woran Sie merken, dass ein Stück der Datenstrecke fehlt

SAP DM, ein MES oder eine Datenbank sind bezahlt und laufen. An der Maschine kommt von ihrem Nutzen wenig an, und die Menschen im Werk arbeiten drum herum.

Werker-Terminal mit der Maske Rückmeldung: Gutmenge 1247, Störgrund Sonstiges; daneben eine Wanduhr auf 22:04 und der Stapel Schichtzettel

Werker tragen nach

Stückzahlen, Ausschuss und Störgründe werden am Schichtende von Hand eingetippt. Der häufigste Störgrund heißt dann „Sonstiges“, ausgewertet wird in Excel.

Trendkurve der Spindeltemperatur: um 03:12 über dem Grenzwert von 75 °C, um 06:40 Stillstand; 3 Stunden 28 Minuten unbemerkt

Die Daten sind da, gesehen werden sie nicht

Die Werte liegen in Datenbank oder MQTT-Broker. Dass die Spindel um 03:12 über dem Grenzwert lag, merkt die Instandhaltung um 06:40, weil die Anlage steht.

Lastenheft Maschinenanbindung in Version 0.7, Status in Abstimmung, 84 Seiten; daneben 14 abgelaufene Monate und die Anzeige 0 Datenpunkte angebunden

Seit Monaten Konzept, noch kein Datenpunkt

Das Lastenheft steht bei Version 0.7, das Budget ist gebunden. An der Anlage ist noch nichts bewiesen.

„Warum wusste es niemand?“

Um 09:12 meldet die Maschine eine Störung, bemerkt wird sie um 14:20. In der Besprechung danach zeigt jeder auf den anderen.

Video, 2:57 Minuten, mit Untertiteln

Und wer bindet die Maschine an?

Darauf gibt es in fast jedem Werk eine dieser Antworten. Jede klingt vernünftig. Keine schließt die Lücke zwischen Maschine und IT.

  1. „Das macht der SAP-Partner bei der Einführung mit.“

    Der Partner kennt SAP DM, das MES oder die Datenplattform. Die Steuerung auf der anderen Seite der Firewall kennt er nicht, und ihre Anbindung steht nicht in seinem Auftrag.

  2. „Die Maschine hat doch OPC UA.“

    Der Hersteller liefert eine Schnittstelle, nicht die Bedeutung der Werte. Aus dem Knoten ns=2;i=1704 wird erst eine Temperatur mit Einheit und Zeitstempel, wenn jemand das festlegt, und zwar für jede Maschine gleich.

  3. „Das machen IT und Instandhaltung nebenbei.“

    Die IT kennt das Netz, die Instandhaltung die Steuerung. Beide haben ein Tagesgeschäft. Die Datenstrecke dazwischen gehört keinem von beiden.

  4. „Die Daten liegen in der Datenbank, das Dashboard-Werkzeug macht den Rest.“

    Das Werkzeug zeichnet, was man ihm sagt. Welche Kennzahl die Schichtleitung braucht, welcher Grenzwert gilt und wer den Alarm bekommt, legt es nicht fest.

  5. „Erst brauchen wir ein Gesamtkonzept.“

    Ein Lastenheft über eine ungeprüfte Anbindung beschreibt einen Wunsch. Ob die Schnittstelle die Daten liefert und ob diese eine Kennzahl hergeben, zeigt sich an der Anlage, nicht auf Seite 84.

Das eigentliche Problem ist die Zuständigkeit, nicht die Technik

Jeder Beteiligte verantwortet seinen Abschnitt der Datenstrecke. An der ersten Maschine stellen sich die Fragen an den Übergängen, und niemand beantwortet sie verbindlich.

Die Datenstrecke in fünf Stationen mit ihren Zuständigen: Maschine beim Maschinenhersteller, Werksnetz bei der IT, Connector bei niemandem, System (SAP DM, MES oder Datenbank) beim Systempartner, Anwender in Schicht oder Instandhaltung beim Fachbereich. Offen bleiben Protokoll, Netzwerkpfad, Tag-Mapping, Namenskonvention und Schreibzugriff Die Datenstrecke in fünf Stationen mit ihren Zuständigen; für den Connector und die Übergänge ist niemand zuständig

Jede Maschine beginnt bei null

Welches Protokoll, welcher Netzwerkpfad, welche Namen für die Datenpunkte, wer darf in die Steuerung schreiben: Diese Fragen gelten für jede weitere Maschine. Beantwortet sie an der ersten niemand, stellen sie sich an der zweiten wieder.

Entschieden wird vor dem Beweis

Weil niemand die Anbindung an der Anlage geprüft hat, wird das Vorhaben als Gesamtprojekt vergeben. Ungeklärtes kommt dann als Risikoaufschlag ins Angebot oder als Nachtrag zurück.

Was ich in dieser Lage mache

Ich übernehme beide Seiten, Maschine und System: von der Steuerung bis zu den Menschen, die mit den Daten arbeiten. Und ich fange klein an: erst prüfen, dann entscheiden Sie, dann setze ich um.

  1. Arbeitstag 1 bis 5

    Prüfen

    Ich nehme Maschine, Steuerung und Netzwerkpfad auf und bewerte jeden Datenpunkt mit einer Ampel. Sie bekommen schriftlich, ob das Vorhaben zum Festpreis machbar ist. Dieser Schritt heißt Konnektivitäts-Discovery, bei Dashboards Kennzahlen-Workshop.

    Muster einer Tag-Liste: sechs Datenpunkte mit Knoten, Richtung und Ampel, fünf grün, einer gelb wegen Gateway; Aussage festpreisfähig
    Muster: Tag-Liste (Liste der Datenpunkte) nach dem Discovery
  2. Danach

    Sie entscheiden

    Ist das Vorhaben nicht machbar, endet es hier, und Sie zahlen nur das Discovery. Ist es machbar, entscheiden Sie mit einem Ergebnis in der Hand statt mit einer Schätzung.

  3. Woche 1 bis 4 ab Freigabe

    Umsetzen

    Connector, Datenmodell und Anbindung bis ins System: Maschinendaten lesen, Vorgaben an die Maschine schreiben (bei Dashboards nur lesend). Abgenommen wird an Ihrer Maschine: jeder Datenpunkt einzeln mit Sollwert und Istwert, das Abnahmeprotokoll unterschreiben Sie und ich. Im Integrationsprojekt steht vor der Umsetzung ein Proof of Concept mit schriftlicher Kostenobergrenze.

    Muster eines Abnahmeprotokolls: sechs Datenpunkte mit Richtung, Sollwert, Istwert und Haken, unten zwei Unterschriften
    Muster: Abnahmeprotokoll an der Maschine
  4. Nach der Abnahme

    Vorlage für weitere Maschinen übergeben

    Architektur, Namenskonvention und Dokumentation gehen an Ihr Team. Die zweite Maschine gleichen Typs beginnt nicht bei null, sondern beim Muster der ersten.

Wo reißt die Datenstrecke bei Ihnen ab?

Vier Einstiege, dasselbe Vorgehen. Ist unklar, welcher passt, klären wir den Zuschnitt im Erstgespräch.

  • Ihre Maschinen melden nicht an SAP DM.

    Maschinen-Onboarding für SAP DM

    Die erste Maschine meldet in 4 Wochen Umsetzung selbst nach SAP DM und empfängt Vorgaben von dort. Festpreis.

    Angebot ansehen
  • Ihr MES oder Ihre Datenbank bekommt keine Maschinendaten.

    Maschinendaten-Integration

    Die erste Maschine liefert in 4 Wochen Umsetzung Daten an Ihr MES, Ihre Datenbank oder Ihre Cloud, mit einem Datenmodell für jede weitere Maschine gleichen Typs. Festpreis.

    Angebot ansehen
  • Die Daten sind da, aber niemand sieht sie.

    Maschinendaten-Visualisierung

    Zwei Dashboards für Schichtleitung und Instandhaltung in 4 Wochen Umsetzung, mit reinem Lesezugriff auf Ihre vorhandene Datenquelle. Festpreis.

    Angebot ansehen
  • Ihr Fall passt in keines der drei Pakete.

    Ihr Integrationsprojekt

    Phasen mit eigener Freigabe: Discovery zum Festpreis, Proof of Concept mit Kostenobergrenze, dann die Produktivlösung.

    Angebot ansehen

Wo das schon so gelaufen ist

Neun Projekte, unter anderem bei Automobilzulieferern, in Pharma, Sondermaschinenbau, Antriebstechnik und Spezialglas. Eines davon ausführlich.

Drei Werke in Europa, China und Mexiko mit unterschiedlichen Steuerungen, in jedem Werk dasselbe Muster für Datenmodell und Namen, alle melden über den SAP Production Connector in ein SAP DM

Weltweite Maschinenanbindung an SAP DM

Automotive · Werke in Europa, China und Mexiko · 2023–2024

Die Produktion sollte weltweit über ein MES laufen. Jedes Werk hatte einen gewachsenen Maschinenpark mit anderen Steuerungen und Schnittstellen. Ich habe die Maschinendaten über OPC UA und MQTT standardisiert, fehlende Connectoren entwickelt, bestehende erweitert und die Daten über den SAP Production Connector nach SAP DM gebracht.

Heute wird jede Anlage nach demselben Muster angebunden.

Weitere Referenzen

  • Pharma

    Waagen am Pharma-Shopfloor in SAP DM Waagendaten GxP-konform in SAP DM und SAP EWM, revisionssicher archiviert nach Annex 11.

  • Automotive

    Traceability über drei Kontinente Anlagen in Europa, den USA und China melden nach denselben Traceability-Parametern an SAP DM, inklusive Bild- und Maschinendaten.

  • Sondermaschinenbau

    Maschinendaten aus drei Quellen ins Cloud-Portal Ein Datenstrom je Maschine im Zielformat des Portals, gleich ob die Daten aus der SPS, von OPC-UA-Servern oder über MQTT kommen.

  • Antriebstechnik

    Datenpipelines für die Werksdigitalisierung Edge-Services am Shopfloor, Traceability-Parameter und Maschinenenergiedaten für die CO2-Berechnung.

  • Spezialglas

    Maschinendaten in Echtzeit, ohne Datenverlust Erfassungsservice mit Puffer: Fällt der Kafka-Broker aus, geht kein Datensatz verloren.

  • Werkzeuge

    Automatisierte Testumgebung für IoT-Geräte Testfälle in LabView, Ergebnisse im ELK-Stack, der Fortschritt nachvollziehbar dokumentiert.

  • Gebäudedaten

    Gebäudedaten und CO2-Kennzahlen in Azure Alarmmanagement und Monitoring halten Gateways und Datenströme im Blick.

  • Lasertechnik

    Lasersysteme für die Weltraumforschung über OPC UA OPC-UA-Server samt Datenmodell, Monitoring-Dashboard und Webinterface für die Bedienung.

Ihre Maschinen melden noch nicht?

In 30 Minuten klären wir, welche Leistung zu Ihrer Maschine passt.

Erstgespräch anfragen
Otto Fitz

Otto Fitz · onconnecting · Köln

Seit 2018 arbeite ich an der Stelle, an der Maschine und IT sich treffen: erst im Maschinenbau an Steuerungen und Datenflüssen, seit 2021 freiberuflich in SAP-DM- und IIoT-Projekten, in Werken in Europa, den USA, China und Mexiko.

Sie sprechen mit dem, der die Anbindung selbst baut. Kein Vermittler dazwischen, kein Übergabe-Ping-Pong: Implementierung, Integration und Dokumentation aus einer Hand, und am Ende gehört alles Ihrem Team.

Häufige Fragen vor dem Erstgespräch.

Das Erstgespräch dauert 30 Minuten, kostenlos und unverbindlich. Erster Punkt ist die Einordnung Ihrer Ausgangslage: welche Maschine oder Steuerung, welche Schnittstelle (OPC UA, MQTT), welches Zielsystem (SAP DM, ein MES, eine Datenbank oder ein Dashboard). Darauf folgt eine Einschätzung, welche der vier Leistungen passt: eines der drei Festpreis-Pakete oder ein Integrationsprojekt in Phasen. Am Ende steht eine klare Empfehlung, in der Regel das Discovery oder der Kennzahlen-Workshop als klein gehaltener erster Schritt. Die Festpreise erhalten Sie nach dem Gespräch schriftlich, bevor etwas beauftragt ist.

Die Anbindung öffnet Ihr Werksnetz nicht. Connector oder Edge-Dienst laufen auf einem Host in Ihrem Werksnetz unter Ihrer Kontrolle. Verbindungen nach außen werden ausschließlich ausgehend aufgebaut; in Richtung Shopfloor wird in keinem Fall ein eingehender Port geöffnet. Bei der Visualisierung erfolgt der Zugriff auf die Datenquelle ausschließlich lesend.

Das stellt das Discovery fest, bevor Budget in die Umsetzung fließt. Dann endet der Auftrag mit dem schriftlichen Ergebnis und einer Empfehlung zur nötigen Vorarbeit. Die Umsetzung wird dann nicht beauftragt, es entstehen keine weiteren Kosten; berechnet wird ausschließlich das Discovery. Geben bei der Visualisierung die Daten die Kennzahlen nicht her, gilt dasselbe für den Kennzahlen-Workshop.

onconnecting ersetzt keinen Implementierungspartner. Das Maschinen-Onboarding für SAP DM ist ein abgegrenztes Festpreispaket für die Maschinenanbindung: fester Endtermin, schriftliche Abnahmekriterien, Abnahmeprotokoll mit Nachweis je Datenpunkt. Kein offenes Beratungsprojekt. Sie arbeiten direkt mit dem Umsetzer, und sämtliche Konfiguration geht dokumentiert an Ihr Team oder Ihren Partner über.

Je ein Ansprechpartner aus IT und aus Automatisierung/Instandhaltung, bei der Visualisierung zusätzlich aus der Schichtleitung, mit wenigen Stunden verteilt über die Laufzeit. Dazu die Bereitstellung der Infrastruktur: Host, Berechtigungen und die Firewall-Freigaben für den Host.

Dann wird es ein Integrationsprojekt in Phasen: Anforderungen und Machbarkeit klären (zum Festpreis), Proof of Concept am realen Fall (mit schriftlich vereinbarter Kostenobergrenze), danach die Produktivlösung. Jede Phase mit eigener Freigabe. Ob Ihr Vorhaben doch in ein Paket passt, klärt das Erstgespräch.

Projekt besprechen.

Der Weg zum Erstgespräch führt über eine kurze Anfrage: Ausgangslage, Anlass und Zeitrahmen in vier Formularschritten. Jede Anfrage wird einzeln geprüft; die Rückmeldung erreicht Sie in der Regel innerhalb eines Werktags.

Das erwartet Sie im Erstgespräch

› Einordnung
Ihre Ausgangslage: welche Maschine oder Steuerung, welche Schnittstelle (OPC UA, MQTT), welches Zielsystem (SAP DM, ein MES, eine Datenbank oder ein Dashboard).
› Passende Leistung
Eine Einschätzung, welche der vier Leistungen passt: eines der drei Festpreis-Pakete oder ein Integrationsprojekt in Phasen.
› Nächster Schritt
Eine klare Empfehlung, in der Regel das Discovery oder der Kennzahlen-Workshop als klein gehaltener erster Schritt. Die Festpreise erhalten Sie nach dem Gespräch schriftlich, bevor etwas beauftragt ist.
Erstgespräch anfragen
  1. Anfrage Formular in vier Schritten, rund drei Minuten
  2. Sichtung Passt der Fall zu einer der vier Leistungen?
  3. Rückmeldung Terminvorschlag oder eine begründete Absage
Erstgespräch anfragen