Für Werke mit vorhandener Datenquelle. Maschinendaten-Visualisierung: zwei Dashboards in 4 Wochen.

onconnecting baut auf Ihrer vorhandenen Datenquelle je ein Dashboard für Schichtleitung und Instandhaltung, nur lesend, ohne Eingriff in die Anbindung. Dashboards und Regeln gelten danach für jede weitere Maschine gleichen Typs.

Preis
Fest
Umsetzungsdauer
4 Wochen
Einstieg
Kennzahlen-Workshop

Die Datenhaltung ist eingerichtet. Im Werk nutzt sie niemand.

Die Maschinenwerte liegen in Datenbank, MQTT-Broker, IoT- oder Datenplattform; die Instandhaltung erfährt vom überschrittenen Grenzwert erst durch den Stillstand. Woran Sie erkennen, dass niemand die Daten nutzt:

Trendkurve der Spindeltemperatur: um 03:12 über dem Grenzwert von 75 °C, um 06:40 Stillstand; 3 Stunden 28 Minuten unbemerkt
  • Jede Rolle führt ihre Liste

    Die Datenhaltung ist eingerichtet und bezahlt, im Werk arbeitet trotzdem jede Rolle mit ihrer eigenen Liste.

  • Die Schicht zählt von Hand

    Die Schichtleitung zählt Stückzahlen weiter auf Papier, weil die Zahl am Schirm erst am nächsten Tag stimmt.

  • Die Überschreitung fällt zu spät auf

    Grenzwertüberschreitungen fallen rückwirkend auf, wenn die Anlage schon steht.

Keiner der üblichen Wege führt zu einem Dashboard, das benutzt wird.

Meist gilt die Darstellung als Nebensache: Das Visualisierungswerkzeug soll sie mitbringen, jemand im Haus soll sie nebenbei bauen. Oder sie wird vertagt, bis alle Maschinen angebunden sind.

  1. „Das Werkzeug bringt Dashboards mit.“

    Standard-Dashboards sind dabei; die Darstellung ist Klickarbeit.

    Das Werkzeug zeichnet, was man ihm sagt. Es kennt weder die Entscheidung, die eine Schicht in der laufenden Stunde trifft, noch das Grenzwertband einer Anlage. Standard-Dashboards zeigen Systemzustände, nicht die Grundlage für Produktionsentscheidungen.

  2. „Das baut jemand im Haus nebenbei.“

    Die IT, ein Werkstudent oder die Instandhaltung selbst klickt die Übersicht zusammen.

    Nebenbei gebaut entsteht eine Universalübersicht: ein Schirm für alle, ohne Zuschnitt je Rolle, ohne dokumentierte Rechenregel, ohne Alarmweg und ohne Rechte je Rolle. Ob die Daten nach Abtastrate, Zeitstempel, Lücken und Aufbewahrung eine Kennzahl überhaupt hergeben, prüft dabei niemand. Das fällt erst auf, wenn die Zahl am Schirm der Realität widerspricht, und dann ist das Vertrauen weg.

  3. „Erst die Datenbasis.“

    Visualisieren lohnt sich, wenn alle Maschinen angebunden sind; vorher ist es Stückwerk.

    Auf vollständige Daten zu warten verschiebt den Nutzen, statt ihn zu vergrößern. Welche Kennzahl eine Rolle braucht, welche Regel dahinter steht und wo der Grenzwert liegt, entscheidet sich an der ersten Maschine.

Solange niemand zwischen Rolle und Datenpunkt übersetzt, bleibt es beim Rohwert.

Zwei Dinge fehlen, und sie bedingen einander. Genau deshalb entsteht entweder nichts oder eine Übersicht, die keine Rolle benutzt.

Vorher und nachher: Heute liegen die Maschinenwerte in Datenbank, MQTT-Broker, IoT- oder Datenplattform, die Schichtbilanz entsteht abends aus Notizen, die Grenzwertüberschreitung fällt erst im Stillstand auf. Nach 4 Wochen Umsetzung lesen zwei Dashboard-Sichten dieselbe Quelle, der Alarm geht an Dashboard und Mail
› Was zwischen Datenquelle und Schirm fehlt

Niemand übersetzt zwischen Rolle und Datenpunkt

IT und Werk kennen je nur ihre Hälfte:

  • Die IT kennt die Datenquelle, aber nicht die Entscheidung, die in der Schicht ansteht
  • Schichtleitung und Instandhaltung kennen ihre Frage, aber nicht das Schema der Datenquelle
  • Ohne diese Übersetzung entsteht entweder nichts oder eine Übersicht, die keine der beiden Rollen benutzt

Ein Rohwert allein reicht für keine Entscheidung

Eine Zahl wird erst zur Kennzahl, wenn Folgendes dazugehört:

  • eine dokumentierte Rechenregel (Laufzeit, Stillstand, Verfügbarkeit, Betriebsstunden, Trend)
  • ein Grenzwertband je Kennzahl
  • ein Alarm, der sich selbst meldet, statt auf Ablesen zu warten
  • der Nachweis, dass Abtastrate, Zeitstempel und Aufbewahrung die Kennzahl hergeben

Folge Fehlt das, bleibt es beim Rohwert am Schirm. Die Schicht zählt weiter auf Papier, die Instandhaltung erfährt von der Grenzwertüberschreitung erst durch den Stillstand, und die bezahlte Datenhaltung bleibt unter Wert.

Zwei Dashboards zum Festpreis.

onconnecting setzt auf die vorhandene Datenquelle auf und baut zwei Dashboards, je eines für Schichtleitung und Instandhaltung: lesend, ohne Eingriff in die Anbindung. Fünf Schritte, zwei Stufen; nach Schritt 1 entscheiden Sie über Stufe 2.

› Die fünf Schritte Stufe 1: 5 Arbeitstage · Stufe 2: 4 Wochen
SchrittTeillösungMaßnahmenStufe
1Kennzahlen und Datentauglichkeit klärenKennzahlenliste je Rolle mit Quelle, Einheit, Aktualisierungstakt und Grenzwert; Ampelbewertung je Kennzahl nach Abtastrate, Zeitstempel, Lücken und Aufbewahrung; Dashboard-Spezifikation und Wahl des Visualisierungswerkzeugs; Ergebnis in 5 ArbeitstagenStufe 1
2Je Rolle ein DashboardSchichtleitung (Stückzahl und Takt gegen das Schichtziel, Status, Stillstände, Verlauf) und Instandhaltung (Zustandswerte im Grenzwertband, Betriebsstunden, Trend, Alarmliste), Rechte je RolleStufe 2
3Abgeleitete Kennzahlen als RechenregelLaufzeit, Stillstand, Verfügbarkeit, Betriebsstunden und Trend als dokumentierte Rechenregel statt als Zahl unbekannter HerkunftStufe 2
4Grenzwerte und AlarmwegeGrenzwertband je Kennzahl, Alarm quittierbar im Dashboard und als E-Mail an den benannten VerteilerStufe 2
5Soll-Ist-Vergleich, Dauerbetrieb, AbnahmeSoll-Ist-Vergleich je Kennzahl an der Maschine, jeder Alarm einmal real ausgelöst, 72-Stunden-Dauerbetrieb, Übergabe an Ihr Team; Vorlage für jede weitere Maschine gleichen TypsStufe 2

Ergebnis Nach der Abnahme stehen zwei Dashboards im Browser: Produktion live für die Schicht, Zustand und Grenzwerte samt Alarm für die Instandhaltung (Condition Monitoring). Geben die Daten die Kern-Kennzahlen eines Dashboards nicht her, endet das Vorhaben nach Schritt 1; berechnet wird nur der Kennzahlen-Workshop.

Zwei Dashboard-Sichten: Schichtleitung mit Takt, Stückzahl zum Ziel, Status und Stillstand; Instandhaltung mit Temperatur, Druck, Betriebsstunden und Trend gegen den Grenzwert
Zwei Sichten auf dieselbe Quelle

Leistungsumfang im Überblick

  • Bis zu 20 Kennzahlen auf zwei Dashboards: Schichtleitung und Instandhaltung
  • Grenzwert je Kennzahl, Alarm im Dashboard und per E-Mail
  • Abgeleitete Kennzahlen als dokumentierte Regel
  • Soll-Ist-Vergleich je Kennzahl, jeder Alarm real ausgelöst, 72-Stunden-Dauerbetrieb
  • Übergabedokumentation und Einweisung beider Rollen
  • Workshop wird bei Beauftragung von Stufe 2 vollständig angerechnet
Preis
Festinkl. Workshop
Umsetzungsdauer
4 Wochenab Freigabe der Spezifikation
Reichen die Daten nicht?
Sie zahlen nur den Kennzahlen-WorkshopGeben die Daten die Kern-Kennzahlen eines Dashboards nicht her, endet das Vorhaben nach 5 Arbeitstagen. Berechnet wird nur der Workshop, nicht Stufe 2.

Zwei Stufen bis zur Abnahme.

Vor dem ersten Dashboard stellen sich zwei Fragen: Was muss jede Rolle sehen, und geben die vorhandenen Daten das her? Stufe 1 klärt beides. Erst danach entscheiden Sie über die Umsetzung.

› Stufe 1 · Schritt 1 Ergebnis in 5 Arbeitstagen

Kennzahlen-Workshop

Festpreis

Klärt verbindlich, was jede Rolle sehen muss und ob die vorhandenen Daten es hergeben, bevor Budget in den Aufbau fließt.

Sie bekommen

  • Kennzahlenliste je Rolle mit Quelle, Einheit, Aktualisierungstakt und Grenzwert
  • Ampelbewertung je Kennzahl, geprüft auf Abtastrate, Zeitstempel, Lücken und Aufbewahrung
  • Dashboard-Spezifikation und Wahl des Visualisierungswerkzeugs, schriftlich begründet
  • Verbindliche Aussage zur Festpreisfähigkeit von Stufe 2

Ihr Haus stellt

  • Je ein Ansprechpartner aus Schichtleitung, Instandhaltung und IT
  • Lesenden Zugang zur vorhandenen Datenquelle, mit Schema oder Topic-Struktur
  • Vorab ausgefüllte Vorlage von onconnecting: Datenquelle, Zielsetzung, betroffene Maschine

Ergebnis Dashboard-Spezifikation und Kennzahlenliste mit Ampelbewertung je Kennzahl, dazu die verbindliche Aussage, ob Stufe 2 zum Festpreis machbar ist.

Entscheidungspunkt

Geben die Daten die Kern-Kennzahlen eines Dashboards nicht her, endet das Vorhaben hier; berechnet wird nur der Workshop. Sonst entscheiden Sie über Stufe 2; bei deren Beauftragung wird der Workshop vollständig angerechnet.

› Stufe 2 · Schritte 2 bis 5 4 Wochen ab Freigabe der Spezifikation

Visualisierungs-Basispaket

FestpreisWorkshop angerechnet

Vom Werkzeug auf Ihrem Host bis zur Abnahme durch beide Rollen: 1 Maschine, 2 Dashboards, bis zu 20 Kennzahlen.

  1. Woche 1 Kick-off, Spezifikation und Alarmwege freigeben
  2. Woche 1–2 Ihr Haus: Host, Lesezugang und SMTP bereitstellen
  3. Woche 3 Dashboards, Rechenregeln, Grenzwerte, Rechte je Rolle
  4. Woche 4 Soll-Ist-Vergleich, 72-Stunden-Dauerbetrieb, Abnahme, Übergabe an Ihr Team

Sie bekommen

  • Dashboard Schichtleitung: Stückzahl und Takt gegen das Schichtziel, Status, Stillstände in Minuten, Verlauf der letzten Stunden
  • Dashboard Instandhaltung: Zustandswerte gegen ihr Grenzwertband, Betriebsstunden, Trend, quittierbare Alarmliste
  • Werkzeug als Container auf Ihrem Host, lesender Zugriff auf Datenbank, MQTT, OPC UA oder REST
  • Abgeleitete Kennzahlen als dokumentierte Regel: Laufzeit, Stillstand, Verfügbarkeit, Betriebsstunden, Trend
  • Grenzwert je Kennzahl, Alarm im Dashboard mit Quittierung und als E-Mail an den Verteiler
  • Übergabedokumentation und Einweisung beider Rollen

Ihr Haus stellt

  • Ansprechpartner aus Schichtleitung, Instandhaltung und IT
  • Host mit Container-Laufzeit im Werksnetz, SMTP-Zugang, Netzfreigaben zu den Arbeitsplätzen
  • 72 Stunden zusammenhängenden Produktionsbetrieb und Zugang zur Maschine am Tag des Soll-Ist-Vergleichs (Woche 4)

Abnahme Jede Kennzahl wird einzeln nachgewiesen: mit einem an der Maschine erzeugten Zustand, protokolliert mit Datum, Sollwert, Istwert, Verzögerung und Prüfer; abgeleitete Kennzahlen zusätzlich gegen ihre Rechenregel. Jede Alarmregel wird einmal real ausgelöst und die Zustellung protokolliert. Anschließend laufen beide Dashboards 72 Stunden unter Produktionsbedingungen und werden auf Datenlücken ausgewertet. Beide Rollen nehmen ihr Dashboard ab, Sie und onconnecting unterzeichnen das Abnahmeprotokoll, offene Punkte bekommen eine Frist.

Festpreis. Kein offenes Beratungsprojekt.

Dashboard-Vorhaben ohne Festpreis und ohne schriftliche Abnahmekriterien sind schwer zu budgetieren. Und schwer zu beenden. Zwei Positionen, jede zum Festpreis. Was darüber hinausgeht, ist optional.

› Festpreis 1 Maschine, 2 Dashboards, bis zu 20 Kennzahlen

Maschinendaten-Visualisierung, beide Stufen

Beauftragt wird zuerst nur Stufe 1. Über Stufe 2 entscheiden Sie, wenn die Spezifikation vorliegt.

Position
Stufe 1 · Kennzahlen-Workshop, einzeln beauftragbar
Stufe 2 · Visualisierungs-Basispaket, abgenommen und dokumentiert übergeben
Festpreis gesamt: schriftlich nach dem Erstgespräch

Reichen die Daten nicht? Sie zahlen nur den Kennzahlen-Workshop. Geben die Daten die Kern-Kennzahlen eines Dashboards nicht her, endet das Vorhaben nach Stufe 1.

› Optional jede Position einzeln beauftragbar

Was zusätzlich möglich ist

Keine dieser Positionen ist Voraussetzung für die beiden Dashboards. Jede hat einen eigenen Festpreis, beziffert im Angebot, und wird erst beauftragt, wenn der Bedarf feststeht.

Erweiterung
Weitere Maschine gleichen Typs, im selben Auftrag
Dashboard Produktionsleitung (Verdichtung über die Schichten, Verfügbarkeit, Leistung, Qualität)
Dashboard Qualität (Parameterverläufe gegen Toleranzbänder, Nachweis je Charge)
Zusätzlicher Vor-Ort-Tag (Soll-Ist-Vergleich, Störungsklärung, Schulung)
Wartungsvertrag, 12 Monate Mindestlaufzeit (monatlich abgerechnet, bemessen je Standort und je Maschine)

Nicht enthalten Anbindung der Maschine und Aufbau der Datenstrecke (siehe Maschinendaten-Integration), Aufbau der Historisierung, Lizenzen des gewählten Visualisierungswerkzeugs, Änderungen an Steuerung, Edge-Dienst oder bestehender Pipeline, Alarmierung über Teams, SMS oder Signalleuchte, Validierung nach GxP sowie die Übernahme von Stillstandsgründen, Soll-Takt, Ausschussmengen und Toleranzen aus MES, ERP oder Qualitätssicherung. Ebenfalls nicht enthalten ist der Betrieb nach der Abnahme (Option Wartungsvertrag). Alle Preise zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer; Reisekosten für Vor-Ort-Tage werden vor Auftragserteilung nach Standort beziffert.

Die Dashboards greifen nur lesend zu.

Was Ihre IT vor der Freigabe wissen will.

Topologie: von der vorhandenen Datenquelle über das Visualisierungswerkzeug zu den Rollen im Browser Datenfluss: vorhandene Datenquelle, Visualisierungswerkzeug im Werksnetz, Dashboards für Schichtleitung und Instandhaltung im Browser

Kein Eingriff an der Maschine

Der Zugriff erfolgt ausschließlich lesend auf die bereits bereitgestellten Werte; die Anbindung bleibt so, wie sie abgenommen wurde.

Je Rolle ein eigenes Dashboard

Schichtleitung und Instandhaltung bekommen getrennte Dashboards mit eigenen Kennzahlen und eigenen Rechten. Keine Universalübersicht, die beide Rollen gleichermaßen ignorieren.

Überschreitung meldet sich selbst

Jede Kennzahl bekommt ein Grenzwertband. Verlässt der Wert dieses Band, erscheint der Alarm quittierbar im Dashboard und geht als E-Mail an den benannten Verteiler, mit Zeitpunkt, Kennzahl und Wert.

Blaupause für den Maschinenpark

Dashboards, Regeln und Alarmdefinitionen sind auf Wiederverwendung angelegt: Für weitere Maschinen gleichen Typs wird diese Vorlage übernommen statt neu entworfen.

Im Gerätetest zeigen sich Auffälligkeiten heute während des Laufs.

Vorher lief es im IoT-Gerätetest bei einem Kunden aus Handel und Industrie so: lange Messreihen, von Hand ausgewertet, Ausreißer erst nach dem Testlauf auffindbar. Nach dem Aufbau der automatisierten Auswertung sind die Messreihen als Verlauf lesbar, und Auffälligkeiten zeigen sich während des Laufs statt danach.

› Handel und Industrie

Elastic-Auswertung im IoT-Gerätetest

Messreihen lesbar gemacht

Ausgangslage

Der Test von IoT-Geräten erzeugte lange Messreihen. Ausgewertet wurden sie von Hand; ein Ausreißer war erst nach dem Testlauf zu finden.

Leistung

Aufbau des automatisierten Testens mit Auswertung und Visualisierung der Messreihen über den Elastic-Stack, dazu Node-RED für die Abläufe am Prüfstand. Stack: Elasticsearch, Kibana, Logstash, Node-RED.

Ergebnis Die Messreihen sind als Verlauf lesbar. Auffälligkeiten zeigen sich während des Laufs, nicht erst im Nachgang.

› Gebäudetechnik

CO2-Kennzahlen und Gateway-Monitoring

Abgeleitete Kennzahlen statt Rohwerte

Ausgangslage

Gebäudedaten liefen über IoT Hub und Event Hub ein. Der Rohwert allein beantwortete keine Frage, und ein ausgefallenes Gateway im Feld fiel erst durch fehlende Daten auf.

Leistung

Berechnung von CO2-Kennzahlen aus den Rohwerten als dokumentierte Regel, dazu die Überwachung der Gateways im laufenden Betrieb mit Auswertung und Alarmierung. Stack: Azure Data Explorer, Stream Analytics, Azure Monitor.

Ergebnis Aus Messwerten wurden Kennzahlen, auf die sich eine Entscheidung stützen kann. Fällt ein Gateway aus, meldet die Überwachung das selbst, statt still zu bleiben.

› Lasertechnik

Monitoring-Dashboard für Lasersysteme

Forschungsprojekt Weltraumforschung

Ausgangslage

Die Systemdaten der High-End-Lasersysteme lagen im Gerät, nicht auf einem Schirm. Wer den Zustand einer Anlage wissen wollte, musste an das System heran.

Leistung

OPC-UA-Server samt Schnittstellen und Datenmodell implementiert, darauf ein Monitoring-Dashboard für die Systemdaten und ein Webinterface für Steuerung und Bedienung. Stack: open62541, Node-RED, MQTT, Docker.

Ergebnis Der Systemzustand ist im Browser ablesbar, statt am Gerät ermittelt zu werden. Bedienung und Beobachtung laufen beide im Browser.

Otto Fitz

› Ihr Ansprechpartner

Otto Fitz · onconnecting · Köln

Seit 2018 in industriellen Konnektivitätsprojekten: erst im Maschinenbau an Maschinen, Steuerungen und Datenflüssen, seit 2021 freiberuflich in IIoT- und MES-Projekten. Sie arbeiten direkt mit dem Umsetzer: Beratung, Implementierung und Übergabe in einer Hand, ohne Vermittler dazwischen.

9 Referenzprojekte
8 Jahre IT/OT
Europa · USA · China · Mexiko Rollout-Standorte

Die Daten fließen, aber niemand sieht sie?

In 30 Minuten klären wir, welche Leistung zu Ihrer Datenquelle passt.

Erstgespräch anfragen

Häufige Fragen vor Beauftragung.

Dashboards, Regeln, Alarmdefinitionen und Dokumentation gehen mit unbefristetem Nutzungsrecht in Ihre Verantwortung über und sind ohne onconnecting weiterführbar; beide Rollen werden eingewiesen. Für laufende Betreuung steht der optionale Wartungsvertrag zur Verfügung: Pflege der Grenzwerte, Anpassung der Dashboards an geänderte Kennzahlen, Updates des Visualisierungswerkzeugs (siehe Preis).

Kein Produkt wird vorausgesetzt. Im Workshop wird das Visualisierungswerkzeug nach vier Kriterien gewählt (was in Ihrem Haus bereits läuft, Betrieb im eigenen Netz, Lizenzkosten, Rechteverwaltung je Rolle); die Wahl steht begründet in der Spezifikation. Ein verbreitetes Beispiel für den Betrieb im eigenen Netz ist Grafana. Läuft bei Ihnen bereits ein Werkzeug, wird darauf aufgesetzt, statt ein zweites einzuführen. Lizenzkosten des gewählten Werkzeugs sind nicht im Festpreis enthalten (siehe Preis).

Der Aufwand liegt nicht im Zeichnen des Dashboards, sondern davor: festzulegen, welche Kennzahl welche Rolle braucht, die Rechenregel dahinter zu dokumentieren, das Grenzwertband zu setzen und vorher zu prüfen, ob Abtastrate, Zeitstempel und Aufbewahrung die Kennzahl hergeben. Genau das leistet der Workshop, und genau das fehlt einer nebenbei gebauten Übersicht.

Nein. Kennzahlenauswahl je Rolle, Rechenregeln, Grenzwerte und Alarmwege werden an der ersten Maschine festgelegt und gelten danach für jede weitere Maschine gleichen Typs. Eine weitere Maschine gleichen Typs kommt im selben Auftrag zu einem eigenen Festpreis dazu (siehe Preis).

Der Zugriff auf die Datenquelle erfolgt ausschließlich lesend; an Steuerung, Edge-Dienst und bestehender Pipeline wird nichts geändert. Das Visualisierungswerkzeug läuft als Container auf einem Host in Ihrem Netz, die Rollen greifen über den Browser im Werksnetz zu, Rechte werden je Dashboard vergeben. Nach außen geht nur die Alarm-Mail über Ihren SMTP-Zugang.

Genau das prüft der Workshop: Abtastrate, Zeitstempel der Quelle, Lücken und Aufbewahrungsdauer, bewertet mit einer Ampel je Kennzahl. Rot bewertete Kennzahlen werden nicht zugesagt, sondern mit einer Empfehlung zur nötigen Vorarbeit ausgewiesen. Sind die Kern-Kennzahlen eines Dashboards rot bewertet, endet die Leistung mit der Spezifikation; berechnet wird dann ausschließlich der Workshop.

Dann kommt dieses Paket erst nach der Anbindung, nicht davor. Die Datenstrecke von der Steuerung zu einem Zielsystem liefert die Maschinendaten-Integration; als Zielschnittstelle wird dort eine Datenbanktabelle vereinbart oder das Zusatzpaket „Datenspeicherung und Historisierung" beauftragt. Sobald die Werte historisiert vorliegen, setzt die Visualisierung darauf auf, ohne dass an der Anbindung noch einmal etwas geändert wird.

Im Festpreis über zwei Wege: sichtbar im Dashboard, quittierbar mit Zeitstempel und Name, und als E-Mail an einen benannten Verteiler über Ihren SMTP-Zugang. Beides wird in der Abnahme einmal real ausgelöst und die Zustellung protokolliert. Alarmierung über Teams, SMS oder eine Signalleuchte am Shopfloor ist nicht enthalten und wird nur nach Ihrer gesonderten schriftlichen Beauftragung umgesetzt.

Nein. Das Visualisierungswerkzeug läuft als Container auf einem Host in Ihrem Netz und liest die Datenquelle, die Sie benennen. Läuft Ihre Datenhaltung bereits in einer Cloud, wird von dort gelesen; die Entscheidung darüber haben Sie bereits getroffen, dieses Paket ändert sie nicht.

Teilweise. Laufzeit, Stillstände und die Verfügbarkeit einer Schicht lassen sich aus den Maschinendaten ableiten und sind Teil des Dashboards Schichtleitung. Eine belastbare OEE-Kennzahl braucht zusätzlich Stillstandsgründe, Soll-Takt und Ausschussmengen; die liefert die Maschine nicht, die stehen in MES oder ERP. Liegen diese Quellen vor, kommt das Dashboard Produktionsleitung zu einem eigenen Festpreis dazu (siehe Preis).

Die bis zu 20 Kennzahlen verteilen sich auf beide Dashboards; im Alltag typisch sind vier bis sechs Zahlen für die laufende Schicht und drei bis fünf Verläufe gegen Grenzwerte für die Instandhaltung. Was in welchem Dashboard steht, legt der Workshop mit den Rollen selbst fest. Eine weitere Maschine gleichen Typs kommt im selben Auftrag zu einem eigenen Festpreis dazu (siehe Preis).

Projekt besprechen.

Der Weg zum Erstgespräch führt über eine kurze Anfrage: Ausgangslage, Anlass und Zeitrahmen in vier Formularschritten. Jede Anfrage wird einzeln geprüft; die Rückmeldung erreicht Sie in der Regel innerhalb eines Werktags.

Erstgespräch anfragen
  1. Anfrage Formular in vier Schritten, rund drei Minuten
  2. Sichtung Passt der Fall zu einer der vier Leistungen?
  3. Rückmeldung Terminvorschlag oder eine begründete Absage
Erstgespräch anfragen